Chronik


Am 28. März 2000 wurde der Förderverein Sondermoning gegründet. Einige Mitglieder der damaligen Dorferneuerung schlossen sich diesem kleinen Verein spontan an, bereits im Jahr 2001 zählte dieser 20 Mitglieder. Unsere Aufgaben sehen wir in der Fortführung der Dorferneuerung, dem Erhalt dörflicher Tra-ditionen und dem Angebot attraktiver Veranstaltungen zur Förderung der Dorfgemeinschaft.

 Die Gründung ergab sich aus der Diskussion um den Erhalt des Vogelfanger-Zuhauses. Wegen der schlechten Bausubstanz und aus Kostengründen wurde damals gegen die Sanierung gestimmt und somit eine neue Nutzung des Platzes ermöglicht. Nach vielen Diskussionsrunden entschieden wir uns, auf der frei gewordenen Fläche im Rahmen der Dorferneuerung einen schönen Brunnen zu errichten und einen einladenden Dorfplatz zu gestalten.

Im Baugebiet Esterweg setzten wir uns für die Errichtung des im Bebauungsplan festgelegten Kinderspielplatzes ein, welcher im Juni 2002 eingeweiht wurde. Durch Kuchenverkauf und großzügiger Bürgerspenden konnten wir mit zwei Spielgeräten und einer Sitzgarnitur zur Austattung des Platzes beitragen.

Im Herbst 2003 veranstalteten wir unsereren ersten Dorfadvent, welcher bei den Gemeindebürgern sehr grossen Anklang fand. So animiert, investierten wir den Gewinn in Holz und Bretter und bauten unsere eigenen Hütten. Der Dorfadvent ist seither fester Bestandteil unseres Vereinsjahres und alle Mühe und Arbeit ist vergessen, wenn sich jung und alt aus dem Gemeindegebiet in geselliger Runde bei Bosna und Glühwein trifft.

Am 24. April 2005 richteten wir eine Motoradweihe aus, welche sehr gut besucht war. Mittlerweile sorgen wir mit Livemusik, Weisswurstfrühstück, Ausfahrt, festlicher Weihe und gut gefüllter Kuchentheke für ein Programm, das nicht nur für Biker interessant ist.

Ein grosses Anliegen war uns ein Kinderwagen-, und behinder-tengerechter Zugang zu unserer schönen kleinen Kirche, welchen wir im Oktober 2006 realisierten, wobei unsere Mitglieder und andere Summeringer zahlreiche unentgeltliche Arbeitsstunden leisteten.

In unserer hoch technisierten Landwirtschaft gibt es immer weniger Futter für die Honigbienen, Bienenkrankheiten und Parasiten wie die Varoamilbe erschweren unseren Imkern ihre Arbeit zusätzlich. Aus diesem Grunde legten wir 2007 erstmals eine Bienenweide von einem Hektar an, übrigens die erste im Landkreis dieser Grösse.

Am 28. März 2010 besteht der Förderverein seit nun mehr 10 Jahren und wir ereichten zu diesem Jubiläum die Marke von 55 Mitgliedern, für einen Ort mit ca. 600 Einwohnern eine stattliche Anzahl, was uns in unserer Arbeit nur bestätigt. Am 27. November 2010 ging unser Wunsch nach einem Heimatbuch in Erfüllung, damit auch unsere Nachkommen etwas über ihre Geschichte nachlesen können.

 Zum Jubiläum des Fördervereins Sondermoning erschien das Heimatbuch „Schloss Neuamerang und das Dorf Sondermoning“. Monika Röder (re.), 1. Vorsitzende des Dorfvereins freute sich mit Bürgermeister Hans Gnadl über das, von Josef Ippenberger verfasste Buch über Sondermoning – der „Geschichte einer Hofmark im Chiemgau.“  (Foto: Volk)
Nußdorf:
Seit erst zehn Jahren besteht der Förderverein Dorfgemeinschaft Sondermoning. Zum Jubiläum dieses „jungen, aber tollen Geburtstags“ – so 1. Vorsitzende Monika Röder – machte sich der Dorfverein ein Heimatbuch zum Geschenk. Josef Ippenberger, Nußdorfs Ortsheimatpfleger ist der Autor von „Schloss „Neuamerang und das Dorf Sondermoning – Die Geschichte einer Hofmark im Chiemgau.“ Bei der Jubiläumsfeier im Gasthaus Zenz wurde das neue Heimatbuch vorgestellt und auf die junge Geschichte des Fördervereins zurückgeblickt.
Kreisheimatpfleger Christian Soika freute sich über die vielfältigen Aktivitäten des Dorfvereins. Heimat- und Kulturpflege könne nicht verordnet werden, das Gespür und Interesse dafür könne sich nur vor Ort bei den Menschen entwickeln.
Bürgermeister Hans Gnadl würdigte die Mitglieder des Fördervereins für das Engagement, das sie für ihr Dorf aufbringen. Der Geist und die Kraft zum Miteinander, zum Mitgestalten und Mitmachen mögen dem Förderverein erhalten bleiben und auch in Zukunft tragen. >pv<

Am 11. Dez. 2010 hatte das Kindertheater " Einfach Mia " unter Leitung von Gabi Trattler seine Premiere.
Im November begannen bereits die Proben zu dem „etwas anderen Weihnachtsspiel“ für den Dorfadvent 2010 in Sondermoning . Die Kinder kannten sich bereits aus dem „Theaterschnupperkurs" im Ferienprogramm. So waren die Voraussetzungen für ein gutes Zusammenspiel bereits gegeben.
 Die Hauptfiguren waren nicht Maria und Josef, oder die Hirten, nein, dieses Stück erzählte die Geschichte aus der Sicht der drei Wirte, die Maria und Josef abgewiesen hatten. Einer der Wirte (Dominik) brachte uns alle zum Überlegen, wie wir heute Weihnachten feiern. Was eigentlich das Wichtigste ist, nämlich nicht die Geschenke, der Braten usw. sondern Weihnachten zu feiern mit Jesus.

Im Nov. 2013 Kindertheater "Die kleine Hexe"

 

Aufgeführt von der Theatergruppe "Einfach mia" unter der Leitung von Gabi Trattler.

Die kleine Hexe ist erst einhundertsiebenundzwanzig Jahre alt und wird deshalb von den großen Hexen noch nicht für voll genommen. Obwohl man es ihr verboten hatte, feierte sie den Hexentanz auf dem Blocksberg mit. Zur Strafe musste sie sich ohne Besen zu Fuß auf den Weg nach Hause machen. Beim nächsten Tanz darf sie nur dabei sein, wenn sie ein Jahr lang eine gute Hexe gewesen ist. Einen Tag vor der Walpurgisnacht, an dem sie vom Hexenrat geprüft werden soll, hält sie zusammen mit ihrem Raben Abraxas eine Rückschau auf lustige und spannende Abenteuer, die sie als gute Hexe erlebt hat.

Am 12.Nov. 2011 fand zum ersten mal das " ROCK IM SALETTL " statt, das gleich sehr viele Besucher aus Sondermoning und der Umgebung anlockte. Die Band " MG DOKL" heizte den über 80 Gästen so richtig ein. Die überwiegende ältere Generation kam voll auf ihre Kosten, es gab eine Bar mit vielen "alten" Getränken und die Veranstaltung ist jetzt schon eine feste Institution.

22.03.2013 Filmvorstellung über " Sumering " von Erwin Fischer
Ein Blick in die Vergangenheit - wo komm’ ich her und was ist geschehen? Erwin Fischer, selbst gebürtiger „Sumeringer“ und leidenschaftlicher Filmemacher seit 40 Jahren, hat mit tatkräftiger Unterstützung von Bert Kropf innerhalb von anderthalb Jahren ein wert- und eindrucksvolles Werk geschaffen. Wichtige Grundlage für den Film ist auch Josef Ippenbergers Dorfchronik, die im Jahre 2010 zur Feier des zehnjährigen Bestehen des Fördervereins Sondermoning erschien. Von der Entstehung der Siedlung zur Zeit der Kelten über die Entwicklungen der dörflichen Anwesen bis hin zu aktuellen Veranstaltungen – mit großer Sorgfalt und Liebe zum Detail wird das Publikum mit auf eine Reise bis in die Gegenwart genommen.
 Besonders eindrucksvoll ist die Einarbeitung von Originalbildern und Super-8-Filmen aus den 50er und 60er Jahren. Durch die Mitwirkung vieler Sondermoninger Dorfbewohnerinnen und Dorfbewohner wird auch das gemeinschaftliche Miteinander sehr deutlich. Großen Applaus gab es am Ende – die aufwendige Produktion war ein voller Erfolg.

Veranstaltungen wie das Sonnwendfeuer, die Motorradweihe und der Dorfadvent haben mittlerweile schon Tradition. Es gibt noch viele andere Projekte und Aktivitäten, die wir unterstützen, selbst schaffen oder einfach mit anpacken. Wenn Ihnen unsere Arbeit zusagt oder Sie neue Ideen haben, kommen Sie doch einfach einmal zu einer unserer Sitzungen.

 

Okt./ Nov. 2014: Kindertheater „Einfach mia“ feierte Erfolg mit dem Räuber Hotzenplotz
Nußdorf. Über mehr als 600 begeisterte Zuschauer konnte sich das Kindertheater „Einfach mia“ des Förderverein Sondermoning 2014/2015 bei den insgesamt drei Aufführungen des „Räuber Hotzenplotz“ freuen. Das junge Ensemble um Spielleiterin Gabi Trattler amüsierte und beeindruckte das junge ebenso wie das erwachsene Publikum mit großer Spielfreude, perfekter Darstellung und authentischer Mundart. Die überaus gefällige Darbietung belohnte das Publikum mit lang anhaltendem und tosendem Applaus.

Die Geschichten von Otfried Preußler und seinem Räuber Hotzenplotz sind bestens bekannt. Am bekanntesteten ist sicherliche die Geschichte um den Raub von Großmutters (gespielt von Laetizia Loewe) Kaffeemühle, die ihr so viel bedeutet, weil Kasperl (Sophia Ober) und Seppel (Franziska Huber) sie ihr zum Geburtstag schenkten. Obendrein spielt die Kaffeemühle Großmutters Lieblingslied. Kasperl und Seppel beschließen den Räuber ausfindig zu machen und einzufangen, weil sie dem Wachtmeister Dimpflmoser (Felix Sattelberger) nicht zutrauen, das der den gerissenen Räuber hinter Schloss und Riegel bringt. Mit List und Schläue locken sie Hotzenplotz an, der einer Kiste mit der Aufschrift „Vorsicht Gold“ nicht widerstehen kann. Darin befindet sich jedoch kein einziges Goldstück, sondern nur Sand, der aus einem Loch eine feine Spur zu Hotzenplotz` Räuberhöhle legt.